WOVEN SELVES zeigt Haltungen.

Ihr Versprechen – ihr Gewicht.

Jede Figur trägt einen Gegenstand.
Ein Objekt, an das sie sich bindet.
In dieser Bindung offenbart sich eine Haltung.

Die Figuren nehmen diese Haltung aus Absicht ein.
Im Tragen wird sie zur Aufgabe.
Der Gegenstand stützt – und belastet zugleich.

Die Darstellung der Motive im Raum ist bewusst reduziert.
Vielleicht wirken die Figuren dadurch ruhig. Oder klar. Oder einfach schön.
Nicht, weil sie gefallen sollen, sondern weil Klarheit ihre eigene Ästhetik hat.

Die Figuren in WOVEN SELVES sind meist Kinder.
Nicht, weil sie einen bestimmten Wert verkörpern sollen,
sondern weil sie einen vertrauten Resonanzraum öffnen.

Viele Haltungen entstehen früh.
Sie lassen sich nicht ablegen – nur anders tragen.
In den Figuren ist dieser Ursprung wiederzuentdecken:
biografisch oder als innere Erfahrung.

Die Taschen und Buttons knüpfen an diesen Ursprung an.
Sie sind keine Statements, sondern Begleiter:
Haltungsschutzengel für Situationen,
in denen eine Haltung getragen werden will.